Das Kaiser Wilhelm Denkmal
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, auf dem Wittekindsberg,
ist das Wahrzeichen Porta Westfalicas.
Die Anregung für den Bau des Denkmals
wurde am 14. 04.1888 in der Dortmunder Stadtverordneten-Versammlung gegeben.
11 Standorte standen zur Auswahl, bis zuletzt Hohensyburg, bei Dortmund
und die Porta Westfalica übrigblieben. Der Provinzial-Landtag von
Westfalen entschied sich am 15.03.1889, mit 43 gegen 36 Stimmen, für
die Porta Westfalica.
Von nicht geringer Bedeutung war dabei
sicher der Einfluß des Mindener Landrats Alexander Wilhelm Heinrich
von Oheimb aus Holzhausen an der Porta. Er, der Vorsitzende des Landtages,
konnte sich auf eine Aussage Kaiser Wilhelm II. berufen, den er während
eines Manövers in Bückeburg umworben hatte. Dabei soll die Schönheit
der Landschaft entscheident gewesen sein.
Professor Caspar von Zumbusch, Direktor
der Kunstakademie in Wien, schuf das 7m hohe Kaiserstandbild für das
vom Berliner Architekten Bruno Schmitz entworfene Denkmal.
Der Bau begann im September 1892. Die
Außenflächen bestehen aus Porta-Sandstein.
Die Ringterrasse steht auf 30 Stützpfeilern
und hatte ursprünglich einen Durchmesser von 120m. Durch die Sprengung
eines unterirdischen Rüstungswerkes 1946 wurde dieser Vorplatz erheblich
kleiner. Das Denkmal ist 88m hoch, und auf seiner Spitze befindet sich
eine Kaiserkrone mit einem vergoldetem Kreuz. Das, im Beisein von Kaiser
Wilhelm II. und der Kaiserin Auguste Viktoria, am 18.10.1896 eingeweihte
Denkmal kostete die damals gewaltige Summe von 833.000 Goldmark.
Dirk Richter
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